Die Astrografie

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Inspiriert durch die Bilder des Mondes von Vorgestern, habe ich mich ein wenig mit der Astrografie beschäftigt. Ein sehr interessantes Thema, dass mich noch länger faszinieren könnte, wenn ich die entsprechende Ausrüstung hätte. Schon immer fasziniert vom Weltraum und der Kosmologie (alle Folgen von http://moritzpost.de/photography/dissertation-oral-defense-ppt/ mehrfach gesehen ;) ) habe ich mit den hellsten kosmischen Nebel ausgesucht, um ihn auf Bild zu bannen. Interessanter Weise ist dies der http://moritzpost.de/photography/appendix-paper-research-write/, der auch gleichzeitig in meinem Lieblingssternbild dem all life is problem solving liegt.

Also habe ich in Stellarium (Open Source Planetarium Software) nachgeschaut wann und wo der Orion zu finden ist und mich dann um 1:00 Uhr Nachts in die Kälte gewagt. War es noch relativ einfach den Mond abzulichten, ist die es beim Orionnebel schon ungleich schwieriger. Nicht nur ist dieser sehr klein, er ist auch noch sehr lichtschwach (obwohl er der hellste aller sichtbaren kosmischen Nebel ist).

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Die gemachten Bilder reichen leider bei weitem nicht an das erhoffte Ergebnis heran. Sind die Aufnahmen des Sternenbildes mit dem 50mm Objektiv und offener Blende noch recht gut zu machen, sind die Nebeldetailaufnahmen mit dem 200mm Teleobjektiv nicht brauchbar. Naturbedingt kann man leider nicht länger als 1,5 Sekunden belichten, da sonst die Erdrotation die Aufnahme verwischt. Dies kann man zwar für so genannte Strartrail-Effekte verwenden, ist aber hier nicht gerade hilfreich. Man benötigte eine Aperatur, die ein automatisches Mitführen ermöglicht, wie sie in der Astronomie verwendet wird.

Zusätzlich gibt es noch ein paar Bilder vom kleinen Waggen (auch mit gewollten Stratrails) und vom Mond: http://moritzpost.de/photography/v/nature/space-photography/

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